Montag, 27. August 2012

Fantastische Kürbissuppe

Hallöchen!

Da habe ich mich doch glatt etwas verspätet… Der Grund dafür ist ganz simpel. Ich war am Wochenende unterwegs, unter anderem bei der Geburtstagsfeier einer lieben Freundin (Nochmal alles Gute, falls DU das liest!) und auch danach noch ein Bisschen auf Achse. Abends dann natürlich total knülle und das ist schlicht und einfach, warum die Leckerei der Woche erst Montag erscheint! ;) Dafür lohnte es sich aber zu warten. Diese fantastische Kürbissuppe gehört schon lange zu meinen Lieblingsspeisen im Spätsommer und Herbst!


Man benötigt gar nicht viele Zutaten und sie ist auch mit wenig Aufwand gekocht, dafür schmeckt sie einfach umso besser!!! Ihr braucht lediglich einen Butternusskürbis (ich nehme immer einen Hokkaido, aber ein Muskatkürbis würde sich genauso eignen), 2 Möhren, 2 Zwiebeln, 4 Zehen Knoblauch, ca. 16 frische Salbeiblätter, 2 l Gemüse- oder Hühnerbrühe, einen Zweig Rosmarin und Olivenöl, Salz und Pfeffer zum Würzen.


Ich beginne immer gern damit alles schon zu schneiden, dann ist das Kochen wesentlich entspannter. Also die Zwiebel, die Möhren und den Knoblauch grob schneiden. Da alles später püriert wird, ist es nicht nötig alles ganz fein zu schneiden. Ich persönlich schäle den Hokkaido lieber vorher (auf dem Bild nicht passiert), weil sonst nach dem Mixen der Suppe am Ende noch Fasern der Schale übrig bleiben und auf denen muss man schon etwas länger kauen. Wen das nicht stört, der kann die Schale dran lassen.


Nun braucht ihr einen großen Topf und einen großzügigen Schuss Olivenöl. Sobald das schön heiß geworden ist, gibt man die gewaschenen und trocken getupften Salbeiblätter hinein und lässt sie schön knusprig werden. Ein Tipp an der Stelle: Verwendet nur gleichgroße Blätter. Kleinere sind nämlich logischerweise schneller knusprig und wenn man sie dann rausholt, sind die größeren noch lappig und schmecken nicht wirklich gut. Sobald alle Blätter knusprig und dunkelgrün sind, holt ihr sie mit einem Schaumlöffel vorsichtig heraus und legt sie auf eine mit Küchenpapier ausgelegte Schale. Am Besten nehmt ihr dafür den Topf von der Herdstelle, damit das Öl nicht weiter spritzt. Zurück bleibt ein wunderbar aromatisiertes Öl. Dann kommen Möhren, Zwiebeln, Knoblauch und die Rosmarinnadeln hinein. Das ganze lässt man ca. 10 Minuten sanft garen. Wer möchte kann an dieser Stelle auch etwas frische Chili mit hineingeben. Auf jeden Fall gehört an dieser Stelle aber schon mal ein ordentlicher Schuss Pfeffer und Salz. Wenn die ersten Zutaten weich sind, kommen Kürbis und Brühe hinzu. Das alles zum Kochen bringen und ca. 30 Minuten kochen lassen, bis der Kürbis schön weich ist. Wer ihn geschält hat, spart an dieser Stelle evtl. 5 Minuten oder so… Dann könnt ihr auch schon zum Stabmixer greifen und die Suppe schön sämig pürieren.


Die Suppe muss dann noch nachgewürzt und abgeschmeckt werden, bis sie perfekt ist. Sie sollte herrlich herzhaft schmecken, aber immer noch den leicht süßlichen Geschmack des Kürbisses beinhalten. Zur Deko und natürlich auch aus geschmacklichen Gründen garniert man die Suppe dann mit den knusprigen Salbeiblättern!


Wer möchte kann sich nun noch ein paar Parmesan-Croûtons zaubern, die hervorragend dazu passen, aber nicht immer nötig sind. Die Suppe kommt auch prima ohne sie aus. Lecker sind sie trotzdem. Ihr benötigt lediglich Ciabattascheiben und Parmesan. Erst sollte etwas Olivenöl auf die Scheiben geträufelt und leicht eingeklopft werden. Dann den gerieben Parmesan auf jeder Seite fest andrücken. Die Scheiben ohne Öl in einer beschichteten Pfanne auf beiden Seiten goldbraun rösten und schon habt ihr leckere (große) Croûtons. Das ganze sieht dann in der Vorlage so aus:


Das Rezept stammt übrigens aus dem Kochbuch „Natürlich Jamie“ und ist eins der besten Rezepte des Buches! ;) Unbedingt probieren und mir dann bitte berichten, ob ich sie auch so himmlisch lecker findet!

Bis bald Schönheiten!

Eure Kaki

Kommentare:

  1. Bei dir klingt das so einfach. Ich habe mich einmal an einer Kürbissuppe probiert und die ist nicht wirklich was geworden. Seitdem nehme ich vom Kürbis auch eher Abstand. ;)

    Liebe Grüße
    Kali

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    1. Es ist ja aber wirklich so einfach! Geb dem Kürbis doch nochmal eine zweite Chance! Wenn bei mir was nicht hinhaut dann denke ich meist beim Kochen zu viel nach! ;)

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  2. Oooooh ja, es ist ja bald wieder Kürbiszeit. Ich freue mich schon auf die erste Kürbissuppe in diesem Jahr, aber dafür muss es noch etwas herbstlicher werden...

    Liebe Grüße :)

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